Vielseitig, gelassen und neugierig: Das ist die Geigerin Malwina Aram-Sosnowski
Klassik ist ihre Tradition – das Experiment ihr Steckenpferd. Ihre Anfänge auf der Geige führten sie durch renommierte Talentförderprogramme und internationale Wettbewerbe, bei denen sie auch ausgezeichnet wurde. Als 18-jährige tourte sie mit dem Sinfonieorchester Basel durch China und trat als Solistin u. a. mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin in der Philharmonie Berlin sowie mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich auf. Dabei sucht sie gezielt nach besonderem Repertoire – etwa mit Konzerten von Bohuslav Martinů beim Sinfonieorchester Bern oder dem Concerto funebre (1939) von Karl Amadeus Hartmann mit dem ZKO.Wichtige Impulse erhielt die Riehener Kulturpreisträgerin am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie an der Hochschule der Künste Bern, wo sie später auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin tätig war.
Was die Geigerin mitbringt, ist Neugier fürs Experiment und die Suche nach dem besonderen musikalischen Moment: Ihre eigene Konzertreihe Gartenkonzerte, die sie 2020 ins Leben weckte, wurde mit Förderpreisen der Stadt Basel bis zum Bundesamt für Kultur ausgezeichnet und bringt professionelle Musik in nahbaren Rahmen zum klingen: 2025 finden 25 Gartenkonzerte in neun Kantonen der Schweiz statt. Ausserdem wird Malwina Aram-Sosnowski regelmäßig für genreübergreifende Projekte mit bekannten Autorinnen, Tänzerinnen und Komponist*innen ausgewählt und spielte die Geigenmusik für zwei prämierte Kinofilme ein.
Die Geigerin lebt mit ihrer Familie in Basel.
Weitere Informationen: www.malwinasosnowski.com oder www.gartenkonzerte.ch
Falls Sie diesen Lebenslauf oder Teile daraus veröffentlichen möchten, kontaktieren Sie bitte Malwina Sosnowski per E-Mail: kontakt(at)malwinasosnowski.com
LEBENSLAUF LANG
Klassik ist ihre Tradition – das Experiment ihr Steckenpferd.
Der Journalist Werner Theurich von SpiegelOnline nennt Malwina „eine der profiliertesten Solistinnen der Schweiz“.
Peter Fröhlich vom New-Listener beschreibt ihr Spiel als „unbeschwerte und neugierige Herangehensweise an jeden einzelnen Satz“ und die aktuelle CD mit Werken für Violine und Klavier “Sakura: Spring!” wird CD der Woche auf Klassik-heute.de und wird vom mitunter von WDR Tonart, Radio France und Schweizer Radio und Fernsehen empfohlen.
Jugend
Die gebürtige Schweizerin mit polnischen Wurzeln tritt früh als Jungstudentin in die Musikhochschule Basel ein. Als Jugendliche gewinnt sie den Schweizer Jugend und Musikwettbewerb, den internationalen Postacchini Violinwettbewerb und erhält Preise der Credit Suisse, der Gemeinde Riehen und der Verbier Festival Academy. Mit 18 geht sie mit dem Sinfonieorchester Basel als Solistin auf Tournée nach China, und wird in den folgejahren Finalistin Internationaler Geigenwettbewerbe.
Studium
Sie beginnt ihr Musikstudium an der Musikhochschule Köln/Abteilung Aachen. Ihren Bachelor und einen Spezialpreis erlangt sie 2009 am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Ihren Master, inklusive Tschumi Preis für den Besten Abschluss des Jahres, von der Hochschule der Künste Bern. Letzteres prägt sie nachhaltig: Ihr Lehrer Benjamin Schmid, Solist und begnadeter Jazzgeiger, ist in verschiedenen Stilen gleichermassen zu Hause.
Experimentell
Malwina entdeckt neue Kunstbereiche. Sie nimmt den Violinpart für den Kinofilm Shana – The Wolfsmusic auf. Der Film erhält den SUISA Filmmusikpreis 2015. Sie performed Pierre Boulez Stück „Anthemes 2“ für Geige und Live Elektronik mit Tänzern (Hellerau Dresden, Regie: Claudia Wagner). Sie improvisiert mit dem Dichter und Denker Jürg Halter bei gemeinsamen Auftritten an renommierten Musik- und Literaturfestivals. 2021 spielt sie den Geigenpart im Kinofilm 972 Breakdowns- auf dem Landweg nach New York ein.
Tradition
Die Klassische Musik ist und bleibt aber ihr Hauptpfeiler. Sie spielt als Solistin und passionierte Kammermusikerin in Europa und im Ausland. Highlights sind Solos mit J. S. Bach’s Violinkonzerten mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin in der Philharmonie Berlin und in Magdeburg. Tourneen mit Jugendsinfonieorchester in Chile, Kolumbien und Argentinien. Konzerte mit dem Zürcher Kammerorchester mit Piazzolla’s “Vier Jahreszeiten” und C. Hartmanns “Concerto funèbre 1949” in der Tonhalle Zürich. Kammermusikalische Auftritte geniesst sie an den Festivals von Montpellier (Radio France), am Podiumfestival Esslingen oder im Trio Schmuck in Deutschland.
Ausblick
2021 ist in Koproduktion mit dem SWR und Genuin die Duo-CD “Sakura: Spring!” erschienen. Mit Benyamin Nuss am Klavier hat die Geigerin Stücke von L. Boulanger, L. Van Beethoven, M. Hamauzu, B. Nuss und der Komponistin G. Tailleferre aufgenommen – Die japanische Kirschblüte “SAKURA” wurde dem europäischen Frühling angenähert.
Falls Sie diesen Lebenslauf oder Teile daraus veröffentlichen möchten, kontaktieren Sie bitte Malwina Sosnowski per E-Mail: kontakt(at)malwinasosnowski.com
PREISTRÄGERIN
- Transformationsbeitrag für die Gartenkonzerte (Bundesamt für Kultur und Stadt Basel) 2023
- Förderbeitrag des Rahn Kulturfonds Zürich 2022
- Preisträgerin des Rahn Kulturfonds Wettbewerb für Streicher, 2013
- Milka Award for Hoffnungsträger des Curtis Institute of Music, Tschumi Preisträgerin, Bester Abschluss der HKB/BFH, 2009 + 2012
- Verbier Festival Academy, Violin Award, 2009
- 3. Preis am Internationalen Tibor Varga Wettbewerb “Sion 2009”, Patronat Schlomo Mintz
- 1. Preis am Internationalen “Andrea Postacchini” Violinwettbewerb
- 3. Preis Internationalen Violinwettbewerb “Torun 2011”
- Stipendium und Darlehen des PE-Förderkreis für Studierende Mannheim
- Förderung der Baumann Bank Basel
- Stipendiatin der Pirolo Stiftung
- Stipendium und Kulturvermittlung des Migros Kulturprozent
- Stipendium der Ernst-Göhner Stiftung
- Credit Suisse Maturandenpreis
KOLLABORATIONEN
Graziella Contratto, Patrick Demenga, Lionel Cottet, Estelle Costanzo, Louis Schwizgebel-Wang, Nicolas Altstaedt, Kai Wessel, Marie Heeschen, Vogler Quartett, Linus Roth, Lucie Horsch, Martin Klett, Markus Schirmer, Johannes Schläfli, Jürg Henneberger, Simon Gaudenz, Schlomo Mintz, Marco Letonja, Benjamin Nuss, Benjamin Nyffenegger, Bartek Niziol, Christian Altenburger, Benjamin Schmid, Sasha Rozdzestvensky, Moran Katz, Elena und Emmanuel Graf, Lisa Schatzmann, Robert Kolinsky, Ramon Jaffe, Jan Szultesz, Nicolaj Gerassimez – und weitere


